Lead Generierung als Coach

Alles steht und fällt mit dem Content

Als Coach möchtest du deinen Kunden in den verschiedensten Lebensbereichen helfen. Marktschreierische Methoden sind hier fehl am Platz. Du benötigst Kunden, die von sich aus zu dir kommen, weil sie von deinem Angebot überzeugt sind und gerne mit dir zusammenarbeiten wollen.

Die Lead Generierung zählt zu den wesentlichen Bestandteilen des Marketing-Mixes und bilden die Voraussetzung, um langfristig den Umsatz anzukurbeln. 

Welche Möglichkeiten dir für die Lead Generierung als Coach zur Verfügung stellen, zeigen wir dir in diesem Artikel.

 

Was ist Lead Generierung?

Generierung von Leads können auf zwei unterschiedlichen Wegen erfolgen: dem Inbound-Marketing und dem Outbound-Marketing. 

Bei der letzten Variante erfolgt die Kundenakquise auf meist eher aggressive Weise, ohne dass derjenige explizit sein Interesse geäußert hat. Zu diesen Maßnahmen zählen Werbebanner im Internet, die TV-Werbung oder die Kaltakquise über das Telefon. 

Beim Inbound-Marketing werden Leads dadurch generiert, dass der Nutzer von alleine auf dich zukommt und sein Interesse bekundet. Eine große Bedeutung spielt in diesem Bereich das Content-Marketing. Bindest du hochwertigen Content auf deiner Webseite ein, der dem Nutzer einen echten Mehrwert bietet, werden Nutzer von ganz alleine auf dich zukommen. 

Auf die nachhaltigere Leadgenerierung durch Inbound-Marketing werden wir uns in diesem Beitrag konzentrieren.

Ein rechtlicher Hinweis zur Einbettung von Downloads: Damit du deinen Interessenten den Inhalt kostenlos per E-Mail zur Verfügung stellen kannst, solltest du das Opt-In Verfahren anwenden. Das bedeutet, der Interessent muss seine Kontaktdaten hinterlassen und ausdrücklich zustimmen, den Inhalt übermittelt zu bekommen.

 

1. Biete kostenlose Webinare an

Als Coach bieten dir Webinare die beste Möglichkeit, dich bei deiner Zielgruppe als Experte zu positionieren. Du triffst auf eine große Zuhörerschaft und kannst direkt mit deiner Zielgruppe interagieren. Der besondere Vorteil: Nutzer können sich von überall auf der Welt einloggen, um an deinen Webinaren teilzunehmen.

Ein Webinar startet gewöhnlich mit der Darstellung eines Problems und anschließend folgt eine Fragestellung, zu der du qualifiziert Stellung nehmen kannst. Deine Zielgruppe kann dir im Rahmen von Webinaren direkt Fragen stellen und du erkennst, wo das Problem liegt. Diese Erkenntnisse kannst du im Folgenden anwenden, um dein Business zu optimieren.

Für dich hat dies außerdem den Vorteil, dass du deine Zielgruppe besser kennenlernst und auch ihre Probleme einfach identifizieren kannst. Durch Webinare kannst du deinen Bekanntheitsgrad nachhaltig steigern und an deinem Image feilen. Als geeignete Tools stehen dir beispielsweise Zoom zur Verfügung, das einfacher zu bedienen ist als Skype. Bereits in der kostenlosen Version sind bedeutende Features wie die Aufnahmefunktion oder das Teilen des Bildschirms enthalten. Für mehr Komfort kannst du den Tarif auswählen, der am besten zu deinen Bedürfnissen passt.

Wenn du deine Webinare richtig professionell aufziehen willst, empfiehlt sich eine echte Webinar-Software wie z.B. Webinaris.

 

2. Biete Whitepaper, E-Books oder Online-Kurse an

Ein Whitepaper ist ein Format, durch das du deine fachliche Kompetenz hervorheben kannst. Sie stellen eine Problemlösung dar und basieren hauptsächlich auf Forschungsergebnissen oder Fallstudien. Die Intention dahinter ist, eine Bindung zum Interessenten aufzubauen. Whitepaper bieten deinen Lesern einen echten Mehrwert, 

da dieser eine Bindung zu deiner Marke herstellen kann. Durch fachlich fundierte Daten, Forschungsergebnisse und wissenschaftliche Bestandteile kannst du deine Zielgruppe von deiner Kompetenz überzeugen.

Während Whitepaper auf maximal 15 Seiten geballtes Wissen an Fakten darstellen, sieht es bei E-Books anders aus: Als Thematiken eignen sich Leitfäden, Ratgebertexte oder Guides. 

Ein E-Book auf deiner Webseite kann 20 Seiten lang sein oder sich über 200 Seiten erstrecken. Du kannst den Text durch Medien und farbliche Hervorhebungen etwas auflockern. Auch hier solltest du darauf achten, dass der Text den Nutzern einen echten Mehrwert bietet, sauber recherchiert und gut strukturiert ist.

Eine weitere Möglichkeit sind Online-Kurse. Gegen das Hinterlassen der Kontaktdaten werden deinen Interessenten über einen vordefinierten Zeitraum regelmäßig E-Mails zugeschickt. Diese E-Mails enthalten wertvolle Informationen, die dem Nutzer auf einem bestimmten Gebiet weiterbilden. Gelingt es dir in diesen Inhalten deine Interessenten von deiner fachlichen Kompetenz als Coach zu überzeugen, ist das schon die halbe Miete.

Ich habe ebenfalls einen solchen E-Mail-Kurs, falls du Interesse hast, deine eigene Coaching-Website aufzubauen:

3. Investiere viel Zeit in die Gestaltung deiner Landingpage

Eine Landingpage ist die Seite deiner Webseite, die dazu dient, Leads zu generieren und mit einer konkreten Handlung verbunden ist. Stell dir das so vor: Du erstellst in den sozialen Netzwerken einen Post, indem du auf ein Whitepaper oder E-Book aufmerksam machst. Unter diesem Post befindet sich entweder ein Call-to-Action Button oder ein Link. Klickt ein Nutzer nun auf diesen Button, landet er nicht auf der Startseite deiner Webseite, sondern auf der Seite, wo ihm das Angebot präsentiert wird. Er muss sich also nicht erst von der Startseite zur Zielseite durchklicken. 

Die Landingpage fokussiert sich auf die Generierung von Leads. Dort können (potenzielle) Kunden ihre Kontaktdaten eingegeben und so zu einer automatischen Leadgenerierung führen. Aus diesem Grund solltest du möglichst viel Zeit und Energie in die Erstellung deiner Landingpage hineinstecken. Sie sollte deine Nutzer von dem Angebot überzeugen und ihn dazu verleiten, eine bestimmte Handlung auszuführen – zum Beispiel sich für ein kostenloses Webinar oder einen Kurs gegen Kontaktdaten anzumelden.

Integriere attraktive CTA-Buttons in Verbindung mit E-Books, Whitepaper oder Webinaren als Leadmagneten. Der CTA-Button sollte gut sichtbar auf der Seite erscheinen und der Inhalt kurz, prägnant und ansprechend gestaltet sein. Dadurch rufst du deine (potenziellen) Kunden zu einer Handlung auf, die eine Leadgenerierung zur Folge haben sollte.

 

4. Setze auf professionelles E-Mail-Marketing

Konntest du einen Interessenten dazu bewegen, die Kontaktdaten zu hinterlassen, um ihm regelmäßig einen Newsletter zukommen zu lassen, bedeutet das noch lange nicht, dass dieser auch ernsthaftes Interesse hat. Aus diesem Grund solltest du viel Zeit in die Gestaltung deiner E-Mail-Kampagne investieren. Schaffe dir eine Software an, die für das E-Mail-Marketing ausgerichtet ist. Hier kommen beispielsweise ConvertKit (nutze ich selbst) und Cleverreach infrage.

Mit einer E-Mail-Software kannst du Newsletter oder andere E-Mails so gestalten, dass diese sich optimal den verschiedenen Bedürfnissen deiner Zielgruppe anpassen. Sind diese einmal erstellt, können sie automatisch verschickt werden. Ansprechende E-Mails kannst du beispielsweise per Drag-and-drop gestalten. Achte bei der Erstellung der E-Mails darauf, dass die Betreffzeile einen ansprechenden Teaser enthält, der die Neugierde deiner Zielgruppe weckt. Auch der Absender ist wichtig, damit die Kunden deine Mails auch zuordnen können. 

Newsletter werden nicht nur zur Kundengewinnung eingesetzt, sondern sind auch ein wichtiges Instrument zur Kundenbindung. Dem Kunden wird durch regelmäßige Mails an Geburtstagen beispielsweise seine Wertschätzung entgegengebracht. 

Inhaltlich solltest du auf den Content achten. Bringe Werte deines Unternehmens unter, integriere Storytelling und achte auf ein einheitliches Layout. Dadurch können sich Kunden besser mit dir identifizieren. 

Du solltest hier wieder auf das Double-opt-in Verfahren achten. Das bedeutet: Dein Interessent wird auf der Webseite aufgefordert, seine Kundendaten zu hinterlassen. Dieser muss sich eindeutig damit einverstanden erklären, in Zukunft den Newsletter zu erhalten. In jeden Newsletter musst du außerdem einen Link integrieren, wodurch der Nutzer den Newsletter jederzeit wieder abbestellen kann.

 

5. Benutze die sozialen Netzwerke

Soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram, YouTube, aber auch LinkedIn und Xing sind schon lange von großer Bedeutung. Über Instagram und Facebook kannst du in attraktiven Beiträgen auf deine Angebote aufmerksam machen. Dort hast du die Möglichkeit, direkt mit deiner Zielgruppe in Verbindung zu treten. Möchtest du Beiträge deiner Webseite in den sozialen Netzwerken teilen, solltest du dich intensiver mit den Open-Graph-Tags auseinandersetzen. Dadurch optimierst du nämlich die Vorschaubilder und die Textbestandteile deiner Seite, die in den sozialen Netzwerken angezeigt werden.

YouTube ist längst als zweitgrößte Suchmaschine der Welt bekannt. Warum das so ist? Auf YouTube geht es um weit mehr als nur um das Hochladen von lustigen Videos. Zu jedem nur erdenklichen Thema finden Nutzer Videos, die ihr Bedürfnis decken. Unternehmen haben das Potenzial mittlerweile erkannt: Denn Videos können Dienstleistungen anschaulicher beschreiben, als es bei Texten der Fall ist. Gelingt es dir ein ansprechendes Video zu gestalten, kannst du die Neugierde deiner Zielgruppe wecken. So kannst du beispielsweise am Ende des Videos dezent einen Link integrieren, der direkt auf deine Landingpage verweist.

 

Fazit:

Du möchtest mit Coaching Kunden gewinnen? Eins ist klar: Ein Coach möchte den Kunden in bestimmten Lebenssituationen helfen. Kaltakquise am Telefon, wobei die eigene Dienstleistung vermarktet werden soll, sind für dich daher weniger geeignet. 

Bevor du deine Energie und Zeit in die Erstellung eines geeigneten Formates steckst, solltest du deine Zielgruppe gut kennen. Setze einmal die Brille deiner Zielgruppe auf und überlege dir, mit welchen Inhalten du deinen Interessenten weiterhelfen könntest. Was kannst du für deine Kunden tun und wie kannst du ihnen weiterhelfen? Der Content, den du anbietest, wird darüber entscheiden, ob du deine Zielgruppe von deinen Fachkompetenzen überzeugen kannst oder nicht.

 

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